Wege zur Heilung

 

 

Vertrauen


Vertrauen des Patienten, um den richtigen Weg zu finden,

sich zu öffnen und mitzuteilen was einem fehlt und quält.
Als Therapeutin will ich einen leidenden Menschen annehmen mit all seinen Schwächen, seinen Eigen- und Besonderheiten, 

 seiner Hilflosigkeit und seiner Suche nach einer besseren Lebensbewältigung.
Vertrauen zur Wahl der Therapie, dass nach bestem Wissen und Gewissen Hilfe angeboten wird.


Zeit


Zeit für die Aufnahme der ganzen Krankengeschichte, um die Gesamtheit der Symptome und Phänomene

sowie innere und äußere Zusammenhänge zu erfassen.
Das gründlich ausgewählte, individuelle Heilmittel  muss über längere Zeit  auf den kranken Menschen einwirken,

bis die innere Harmonie der Lebenskraft wieder hergestellt ist.

Oft sind auch unterschiedliche Arzneimittel in den aufeinander folgenden Phasen der Heilung notwendig.
In akuten Krankheitsfällen offenbaren sich die besonderen Zeichen und individuellen Phänomene des Leidens deutlicher und klarer,

um ein Arzneimittel zu finden, welches schnelle Linderung und Heilung versprechen kann.


Wahrnehmung


Was sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken wir

Was, wodurch, wann, wie, warum, wo und womit äußert sich das Leiden?

Wodurch und wann werden die Schmerzen gelindert oder verschlimmert

? Wie ist dabei der Geistes- und Gemütszustand?

Wie ist der Verlauf des Leidens?
Die Wahr­nehmung und genaue Beobachtung sind für den Patienten, die Angehörigen und die Therapeutin eine wichtige Fähigkeit.


Nicht nur die Gesamtheit der Symptome muss erfasst werden,

sondern auch das Ungewöhnliche, die Eigenheiten und das Sonderliche der Symptome.

Hierdurch  erkennen wir das individuelle Krankheitsbild und dies lässt uns das passende Heilmittel finden.


Erkenntnis


Erkenntnisse aus 200 Jahren Homöopathie­forschung und Praxis lassen die Therapeuten nach klar einzusehenden Gesetzmäßigkeiten handeln.

Die Bedeutung des Ähnlichkeits­gesetzes ist ein uralter Grundsatz der Medizin.

Dieser taucht schon bei Hippokrates (460-370 v. Chr.) und seiner Schule auf, ebenso bei Paracelsus (1493-1541).
Samuel Hahnemann (1755-1843) jedoch hat die Homöopathie zur eigenständigen Heilmethode entwickelt:
Ähnliches kann, darf, soll und muss mit Ähnlichem geheilt werden.

Homöopathie ist eine eigenständige Heilmethode,

welche bei fachgerechtem Umgang mit den Grundsätzen der Lehre Hahnemanns

eine sanfte, sichere und ganzheitliche Heilung ohne schädliche Nebenwirkung ermöglicht.


Arzneimittelwahl


Nach der Krankheitserkenntnis sind fundierte Arzneimittelkenntnisse nötig,

um das individuelle Heilmittel zu finden.

Die Wirkungsbereiche der einzelnen Arzneimittel wurden durch Prüfungen an gesunden Menschen

und durch ihre heilende Wirkung an Kranken in Arzneimittellehren festgehalten.
Die Arzneimittel kommen aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich

oder aus Krankheitsstoffen und werden durch spezielle Potenzierungsverfahren hergestellt. 

 Durch Verreiben, Verdünnen, Verschütteln werden verschiedene dynamisierte Potenzen erzeugt,

wodurch die Lebenskraft so umgestimmt wird,

dass Heilung von innen stattfinden kann.

Entscheidend für einen guten Therapieverlauf sind auch die Kleinheit der Gabe und die richtige Dosierung.


Heilung


Heilung ist in vielen Fällen möglich, wenn die Krankheit noch nicht zu weit fortgeschritten ist

und noch keine unwiderruflichen Organschäden vorhanden sind.

Wichtig ist, dass keine Heilungshindernisse in der Diät und Lebensweise vorhanden sind

und die enge Zusammenarbeit mit der Therapeutin möglich ist.

Sämtliche Reaktionen und begleitende Therapieverfahren sollten immer besprochen werden.
Heilung sollte von innen nach außen, von oben nach unten

und in umgekehrter Reihenfolge der aufgetretenen Beschwerden stattfinden.

Die Homöopathie nach den Regeln Hahnemanns hat

zahlreichen Menschen Kraft, Gesundheit und Gelassenheit zurückgebracht.